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Schwarzenbach an der Saale
 
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Deutsch-Deutsches Museum Mdlareuth
Geschrieben von Rainer Irle   

Museum zur Geschichte der deutschen Teilung
Deutsch-deutsches Museum Mödlareuth
Beobachtungsturm mit Mauer
In Mödlareuth, dem Ort, der einst als "Klein Berlin" traurige Berühmtheit erlangte findet man heute das Deutsch-deutsche Muesum. Hier bekommt man die Tragik dieser Teilung - politisch, wirtschaftlich und vor allem menschlich, deutlich vor Augen geführt. Dabei ist die Veranschaulichung der Funktion von Grenzsperranlagen nur ein Bereich. Erfahrbar werden die historischen Zusammenhänge und vielfältigen Aspekte der deutschen Teilung, vor allem aber die Lebensumstände, unter denen die Bewohner diesseits und jenseits von Mauer, Zaun und Stacheldraht leben mussten.

Mödlareuth, Schwarzenbach/Saale
11 m hoher Beobachtungsturm mit Aussichtskanzel
Bei der Grenzöffnung im November 1989 standen nahezu 900 Beobachtungstürme entlang der 1300 km langen innerdeutschen Grenze. Die meisten Türme hatten eine Höhe von 11 m zuzüglich der Beobachtungskanzel.

 

 


Von den ehemaligen Grenzbefestigungen der DDR sind Teile der Mauer und des Sperrzauns erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Außerdem gibt es eine Militär-Fahrzeugsammlung zu besichtigen und last, but not least einen Grenzwanderweg, den man entlangspazieren kann.

 

 

 

 

 


Kontaktdaten:

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Mödlareuth Nr. 13

95183 Töpen

Telefon 09295/1334

Weblinks

 

Deutsch-deutsches Museum Mödlareuth

 


 

 
Unsere Stadt
Geschrieben von Rainer Irle   
Die Stadt Schwarzenbach/Saale -  romantisch im Tal der oberen Saale, am Rande des Fichtelgebirges gelegen -  wurde im Jahre 1222  erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten Siedler, welche zur Zeit der großen Völkerwanderung ( im Jahre 375 n. Chr.) in unser Gebiet kamen,  waren vermutlich Thüringer,  Franken und Alemannen.

Um den Namen Schwarzenbach, ehemals Swertzenbach, ranken sich viele Legenden. Vermutlich haben unsere heidnischen Vorfahren am Ufer der Saale ihren Swertgott (Swert = Schwert) verehrt.So entstand der Name Swertbach - Swertzenbach - bis im Laufe der Zeit der Name Schwarzenbach daraus wurde.

Dass es sich in unserer Gegend um rein  fränkische Siedlungen  handelt, darauf deuten die Namen  von 187 Orten hin. Die Endungen: bach, berg, born, dorf, stein, feld, heim, hof, scheid, reuth, rot, rod, stadt entstammen der fränkischen Sprache. Aus dem Alemannischen kommen die Endungen: weiler, stetten, ingen, hofen, hausen, felden, ach, brunn, wang, schwand, bäuren. Endsilbe "leben" ist Thüringer Abstammung. Nur wenige Endungen entstammen nicht der deutschen Sprache, sondern sind aus dem Slawischen Sprachraum. Daraus schließt man, dass dauernde slawische Ansiedlungen nicht stattgefunden haben.  Der Name "Lamitz" ist altgermanischen  Ursprungs und bedeutet Wasser, welches aus einer Waldwiese kommt.

Nachstehend einige Jahreszahlen im Überblick

1210 war Schwarzenbach im Besitz der Herzöge von Meran  Lehen an Vögte von Weida
1373 Verkauf  des gesamten Regnitzlandes an die Burggrafen von Nürnberg
1381 Reichsritter von Hirschberg
1322 entstand in Schwarzenbach eine selbstständige Pfarrei
1528 Übertritt zum Protetantismus
1570 Christoph von Rotschütz, Amtmann zu Hohenberg, erwirbt Förbau
1610 erhielt Schwarzenbach/Saale das Marktrecht
1706 Durch Heirat gelangen die Güter Schwarzenbach und Förbau mit einer Reihe von Dörfern in den Besitz der  Grafen und späteren Fürsten von Schönburg-Waldenburg
1844 erhält Schwarzenbach das Stadtrecht durch König Ludwig von Bayern


Die Altstadt von Schwarzenbach/Saale ist traumhaft schön. Die geschwungene steinerne Saalebrücke wurde 1826 erbaut und 1992/93 erneuert. Ein kleiner Spaziergang den Fußweg entlang der Saale und über die Fußgängerbrücke ist allemal lohnenswert.




Berühmtheiten in unserer Stadt

Als erster sei genannt Johann Friedrich Richter, bekannt unter dem Namen "Jean Paul". Der Dichter und Philosoph wurde am 21.03.1763 in Wunsiedel geboren. 1977 zog die Familie nach Schwarzenbach/Saale. In der hiesigen St. Gumbertus Kirche wurde er  konfimiert. Sein Vater war von 1776 bsi 1779 als Pfarrer in Schwarzenbach tätig. Jean Paul arbeitete von 1790 bis 1794 als Lehrer in der von ihm gegründeten Elementarschule in Schwarzenbach. bis ihn der Erfolg seiner Bücher unabhängig machte. Er war der bedeutendeste Erzähler seiner Zeit.

Der Schriftsteller Theodor Schübel. Bekannt wurde sein Roman "Kellerjahre"

Wer weiß schon, dass die meisten Walt- Disney-Produktionen, insbesondere Donald Duck und Micky Maus, von einer Schwarzenbacherin, nämlich Frau Erika Fuchs, übersetzt wurden? Zahllose Gebiete  um Schwarzenbach herum wie z. B. das Paulahölzchen, wurden auf diese Weise verewigt. Die Übersetzungen entstanden zwischen 1951 und 1988.

Ebenfalls ein berühmter Schwarzenbacher war der Maler Anton Richter. Er wurde im Jahre 1900 in Schwarzenbach geboren. Zwischen 1945 und 1962 schuf er viele Werke für Industrie, Banken, Schulen, öffentliche Bauten, unter anderem den Entwurf und die Gestaltung einer großen Wand auf der Herzoghöhe in Bayreuth. Er war auf zahlreichen  Ausstellungen vertreten, seit 1949 regelmäßige Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München.

Als weitere berühmte Maler in Schwarzenbach wären noch Karl Bedal, Alfred Kutzscher, Arthur Seedorf und Peter Schmidt zu nennen. Man sieht, die Malerei hat in Schwarzenbach einen hohen Stellenwert. Jedes Jahr zur Zeit des Wiesenfestes ist die Ausstellung "Schwarzenbacher Maler" zu bestaunen.

 
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